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Schon um das Jahr 800 nach Christus gab es in Klöstern Fachleute, die bestimmte handwerkliche Tätigkeiten nach vorgegebenen Regeln ausführten.
Damals wurden die Dächer von diesen „Fachleuten“ mit Steinen und anderen Materialien (wie z.B. Stroh) belegt.
Im 13. Jahrhundert wurde daraus dann ein eigenständiges Handwerk, der Dachdeckerberuf.
Allerdings wurde noch unterschieden zwischen z.B. Schiefer- oder Strohdecker, je nach Werkstoff der zum Decken verwendet wurde.

Bis heute wird die Fertigkeit des Dachdeckers geprägt durch die immer wieder neuen beruflichen Herausforderungen. Egal ob Wandel der Baustile und Dachformen, neue Werkstoffe, Techniken, Maschinen und Arbeitsverfahren oder veränderte Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüsse – all diese Dinge nehmen Einfluss auf den Beruf.

Heute zählt das Dachdeckerhandwerk zu den wichtigsten Bauberufen. Denn das Dach schützt das Hausinnere vor Wind und Wetter.
Der Dachdecker ist ein qualifizierter Spezialist, da er den hohen technischen, ökologischen und individuellen Ansprüchen genügen muss.

Moderne Maschinen unterstützen die Arbeit und machen sie sicherer. Sie können aber auch zukünftig die Vielseitigkeit und das handwerkliche Können des Dachdeckers nicht ersetzen. Deshalb ist der Beruf des Dachdeckers sowohl ein Beruf mit Tradition als auch mit Zukunft.


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